Der Lydiaturm
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Auf Anregung des damaligen Vorsitzenden
und Mitbegründers der Ortsgruppe "Brohltal"
Dr. Hans Andreae baute man 1896 auf der
"Kampel" am Laacher See bei Wassenach
einen Aussichtsturm aus Holz.
Rund 30 Jahre hielt dieses Bauwerk bis es 1925
wegen Baufälligkeit geschlossen wurde.
Der Holzturm von 1896
1927 baute man deshalb hinter dem Hotel "Waldfrieden" einen 16
Meter hohen Turm
aus heimischem Lavastein, der an klaren Tagen einen Fernblick bis fast zum
Kölner Dom
gewährt. Seinen Namen bekam der Turm nach Lydia, der Frau des 1. Vorsitzenden
und
damaligen Amtsbürgermeisters Fritz Beck. Über dem Eingang befestigte man
Plaketten
aus Tuffstein mit den Bildern von Dr. Andreae, Fritz Beck und dem Verfasser des
Brohltalliedes Johann
Jacobs.
Der Lydiaturm im Jahr 2006



Dr. Hans Andreae Fritz Beck Johann Jacobs
Aber nach 60 Jahren hatte auch der
Alter
Wegweiser zum Lydiaturm
umgebende Buchenwald eine beachtliche
(holzgeschnitzt)
Höhe erreicht und versperrte den Blick
in die Ferne.
So entschloss man sich, 1986 den Turm
mittels einer Holzkonstruktion auf 23 m
zu erhöhen.


Tisch aus Basaltgestein Der heutige Wegweiser aus heimischem Basalt
Vor einiger Zeit wurden Sanierungsarbeiten durchgeführt,
so dass sich der Turm heute wieder in einem Top-Zustand
darbietet
und an schönen Tagen einen weiten Blick in
die Ferne gewährleistet.